<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-12019903</id><updated>2011-04-22T03:18:16.147+02:00</updated><title type='text'>rasum</title><subtitle type='html'>Dieses Blog kommentiert in loser Folge die schweizerische Politik aus der Sicht des Zeitungslesers. Es stehen Aspekte im Vordergrund, die im politischen Diskurs oft vernachlässigt werden.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://rasum.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12019903/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rasum.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>CAK</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04352582506187902812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>17</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12019903.post-117580620851558027</id><published>2007-04-05T22:30:00.000+02:00</published><updated>2007-04-05T22:50:08.526+02:00</updated><title type='text'>Warum eine gute Stichprobe nicht repräsentativ ist</title><content type='html'>Schlimmer als Nichtwissen ist bekanntlich &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Halbwissen&lt;/span&gt;. Das erkennt man immer dann, wenn Medien oder Politiker ein Thema aufgreifen, von dem man selbst etwas versteht. Wer immer einen Kurs in Volkswirtschaft besucht hat, scheint von den Keynesschen Multiplikatoren derart angetan, dass er fortan durch den Staat, die Konsumenten oder wen auch immer auf Teufel komm raus die Wirtschaft „anzukurbeln“ will. Würden die Leute den gesunden Menschenverstand gebrauchen statt angelerntes Halbwissen, sie sähen sofort ein, dass das „Ankurbeln“ Energie braucht und es bekanntlich kein perpetuum mobile gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ähnlich ist es um die Repräsentativität von Stichproben bestellt. Irgendwie scheint man in der Schule mal mitbekommen zu haben, dass Umfragen repräsentativ sein sollten – und diese Weisheit wird dann lebenslang nachgebetet. Wie der vulgärkeynesianische Multiplikator ist Repräsentativität ein Konzept, das seit Jahrzehnten nicht mehr dem Stand der Wissenschaft entspricht. Wenn man bedenkt, wie schnell Klimatologen ihre – keineswegs von allen Wissenschaftern geteilten – Theorien in die Medien bringen, so wird man direkt neidisch. Dabei sind falsch verstandene Multiplikatoreffekte für die Welt kaum weniger schädlich als der Klimawandel…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch bei der Frage der Repräsentativität hilft der gesunde Menschenverstand. Dazu ein Beispiel:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;In einem 25-köpfigen Gremium sitzen je sechs Vertreter von SP, CVP, FDP und SVP. Der 25. sei ein Parteiloser, und dieser möchte für sein Anliegen die Mehrheit gewinnen. Um abzuwägen wie die Erfolgschancen sind, beschliesst er, acht Mitglieder des Gremiums anzufragen, was sie von seinem Vorschlag halten. Eine repräsentative Auswahl würde bedeuten, dass er je zwei Vertreter jeder Partei befragt und das Ergebnis für die Hochrechnung einfach mit drei multipliziert. Weil er aber weiss, dass die Fraktionen der SP und der SVP jeweils mit einer Stimme sprechen, so fragt er nur einen SP- und einen SVP-Vertreter, dafür je drei Vertreter der weniger homogenen CVP und FDP. Natürlich wird der Parteilose die Antworten nicht alle gleich gewichten. Die Antwort der befragten SP- und SVP-Mitglieder multipliziert er mit sechs, die Antworten der CVP- und FDP-Mitglieder dagegen nur mit zwei. Auf diese Weise bekommt er ein verlässlicheres Resultat als mit einer repräsentativen Stichprobe.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genauso geht auch der Statistiker vor. Personen aus einer homogenen Gruppe sind in einer guten Stichprobe unterrepräsentiert, Personen aus eine heterogenen Gruppe dagegen überrepräsentiert. Bei der Aggregation der Ergebnisse wird der fehlenden Repräsentativität der Stichprobe natürlich Rechnung getragen, indem man die Antworten mit dem Kehrwert der Wahrscheinlichkeit, dass sie in die Stichprobe aufgenommen worden sind, multipliziert, d. h. Antworten von unterrepräsentierten Bevölkerungsgruppen werden übergewichtet und vice versa. Möchte ein Statistiker etwas über das Einkommen der Bevölkerung erfahren, wird er Lehrer in seiner Stichprobe unterrepräsentieren, da die staatlich besoldeten Lehrer ein viel homogeneres Einkommen aufweisen als beispielsweise Anwälte. Eine solche Methode führt zu effizienteren Prognosen als eine repräsentative Stichprobe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn die &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Rücklaufquoten&lt;/span&gt; sich nach Gruppen unterscheiden oder wenn gewisse Gruppen erfahrungsgemäss &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;unwahre&lt;/span&gt; Antworten machen, sollte das bei einer Hochrechnung durch eine Anpassung der Gewichte berücksichtigt werden. Wenn ein französisches Meinungsforschungsinstitut Respondenten, die den rechten Le Pen wählen, übermässig gewichtet, gewinnt die Umfrage an Genauigkeit. Das hat nichts mit Manipulation zu tun, wie es &lt;a href="http://www.frankreich-information.com/"&gt;Rudolf Balmer&lt;/a&gt; unlängst im &lt;a href="http://www.espace.ch/artikel_353990.html"&gt;Bund&lt;/a&gt; und in der BaZ behauptet hat, sondern vielmehr mit seriöser Meinungsforschung jenseits einer naiven Repräsentativität.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12019903-117580620851558027?l=rasum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rasum.blogspot.com/feeds/117580620851558027/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12019903&amp;postID=117580620851558027' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12019903/posts/default/117580620851558027'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12019903/posts/default/117580620851558027'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rasum.blogspot.com/2007/04/warum-eine-gute-stichprobe-nicht.html' title='Warum eine gute Stichprobe nicht repräsentativ ist'/><author><name>CAK</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04352582506187902812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12019903.post-115729351417802897</id><published>2006-09-03T16:21:00.000+02:00</published><updated>2006-09-03T16:26:51.646+02:00</updated><title type='text'>kapiert!?</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.kapiert.blogspot.com/"&gt;kapiert&lt;/a&gt; ist mein neues Notizheft mit Ideen, die ich irgendwo aufgeschnappt habe und eigentlich nicht wieder vergessen möchte. Ausführlichere Kommentare zum aktuellen Geschehen werde ich (so die Zeit es mir erlaubt) weiterhin hier abgeben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12019903-115729351417802897?l=rasum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='related' href='http://www.kapiert.blogspot.com/' title='kapiert!?'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rasum.blogspot.com/feeds/115729351417802897/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12019903&amp;postID=115729351417802897' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12019903/posts/default/115729351417802897'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12019903/posts/default/115729351417802897'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rasum.blogspot.com/2006/09/kapiert.html' title='kapiert!?'/><author><name>CAK</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04352582506187902812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12019903.post-115376370141823087</id><published>2006-07-24T19:30:00.000+02:00</published><updated>2006-08-12T13:31:08.520+02:00</updated><title type='text'>Naive Studenten – oder naive Journalisten?</title><content type='html'>Alle Jahre wieder liest man in der Zeitung oder im &lt;a href="http://www.ne-na.de/A556D3/nena/nena_neu.nsf/0/C7D632790EA6C5C2C12571B2003D7D16?OpenDocument"&gt;Internet&lt;/a&gt;, eine &lt;a href="http://site.trendence.de/fileadmin/docs/trendence_The_European_Student_Barometer_2006.pdf "&gt;gesamteuropäische Umfrage&lt;/a&gt; unter Studienabgängern hätte ergeben, diese würden am liebsten bei &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Grossunternehmen &lt;/span&gt;arbeiten. Unternehmen mit illusteren Namen wie Nestlé, Nokia, Novartis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bisweilen wird kurz darüber &lt;a href="http://www.nzz.ch/2006/07/21/rx/articleEBG6Q.html"&gt;spekuliert&lt;/a&gt;, warum grosse Firmen attraktiver seien als kleine. Sind’s die höhern Löhne? Die besseren Karrieremöglichkeiten? Oder prahlt sich’s damit besser, wenn man bei einer bekannten grossen Firma arbeitet? Am Ende der Lektüre mag man für sich denken, die Studenten seien naiv, karrieregeil oder super-eitel. Haben halt auch noch keine Erfahrungen und kommen dann schon auf den Boden der Realität, wenn sie erst arbeiten müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ich berufeshalber auf verlässliche Umfrageresultate angewiesen bin, mache ich bei Umfragen eigentlich immer mit, selbst wenn sie haarsträubend schlecht gemacht sind, was leider bei sehr vielen der Fall ist. Den betreffenden Fragebogen (oder war's ein Vorläufer? Ich bin mir über die Identität nicht ganz im Klaren) wurde mir während des Studiums auch zwei-dreimal zugeschickt. Ich habe mich aber nur einmal bis zum Ende durchgekämpft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Teil, auf den sich die Presseberichte stützen, wird durch eine Frage eingeleitet, die in etwa so lautet: „In welcher der folgenden Firmen würden Sie gerne arbeiten?“ Dann folgt eine Liste mit &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;mindestens 100 Firmen&lt;/span&gt;, von denen man natürlich die meisten kennt, aber eben nicht alle. Der Befragte kreuzt sich dann mal durch, bevor er in der nächsten Frage aufgefordert wird, drei Firmen zu wählen, für die er am liebsten arbeiten würde. Danach folgen noch zirka drei Seiten Fragebogen, wo man haargenau angeben muss, aus welchen Gründen man die drei Firmen gewählt hat. Ist dort das Arbeitsklima sehr gut, gut, mittel, schlecht, sehr schlecht; ist die interne Weiterbildung sehr gut, gut, mittel,…; werden hohe Löhne gezahlt? ist die Arbeit abwechslungsreich? wird auf interne Anregungen eingegangen? sind die Arbeitsplätze ergonomisch ausgestaltet? etc. etc. beinahe ohne Ende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gewissenhaft könnte das wohl nur beantworten, wer sein halbes Leben in der Firma verbracht hätte. Es sind aber drei Firmen! Bestenfalls hat man in der einen oder anderen ein Praktikum gemacht (aber vielleicht möchte man sie gerade darum nicht in die engere Auswahl nehmen). Vielleicht hat ein Freund erzählt, wie es sich in der Firma arbeitet. Möglicherweise hat man auch bloss an einem Kontaktgespräch teilgenommen. Selbst der Gewissenhafteste wird hier die Umfrage abbrechen. Oder er kreuzt sich noch etwas wirr durch die Fragen, weil ein Wettbewerbspreis winkt und er sich denkt, er sei wohl der einzige, der bis zum Schluss durchhält.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie bei vielen Studien liegt das Hauptproblem in der &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Interpretation&lt;/span&gt;. Es ist ganz klar, dass bekannte Firmen – gerade wenn es sich um Markennamen handelt – in einer solchen Umfrage besser abschneiden als mittelgrosse oder gar kleine Unternehmen. Wer kennt (und wählt) schon &lt;a href="http://www.felco.ch/"&gt;felco&lt;/a&gt;, wenn er nicht gerade Hobby-Gärtner ist? Was sich aus den Resultaten bestenfalls herauslesen lässt, ist, ob Daimler-Chrysler attraktiver ist als BMW, UBS beliebter als CS, Novartis gefragter als Roche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wollte man wirklich eine Aussage über die Idealgrösse von Arbeitgebern aus Studentensicht machen, müsste man &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;direkt fragen&lt;/span&gt;, z.B. „Wie viele Personen sollte das Unternehmen, in dem Sie künftig arbeiten möchten, beschäftigen?“ Antworten: bis 100, 100-1000, mehr als 1000, egal. Ich wette, „egal“ würde gewinnen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12019903-115376370141823087?l=rasum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rasum.blogspot.com/feeds/115376370141823087/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12019903&amp;postID=115376370141823087' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12019903/posts/default/115376370141823087'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12019903/posts/default/115376370141823087'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rasum.blogspot.com/2006/07/naive-studenten-oder-naive.html' title='Naive Studenten – oder naive Journalisten?'/><author><name>CAK</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04352582506187902812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12019903.post-113823147542427247</id><published>2006-01-26T00:07:00.000+01:00</published><updated>2007-10-24T21:13:02.803+02:00</updated><title type='text'>Quo vadis, FDP?</title><content type='html'>Was die &lt;strong&gt;FDP&lt;/strong&gt; derzeit bietet, ist wahrlich ein &lt;strong&gt;Trauerspiel&lt;/strong&gt;. Offenbar versucht sich die Partei krampfhaft von den anderen bürgerlichen Parteien abzugrenzen. Erst hintertreibt FDP-Couchepin den Versuch von CVP-Deiss, mit den USA ein &lt;strong&gt;Freihandelsabkommen &lt;/strong&gt;abzuschliessen, und will anstelle dessen mit Europa über den Freihandel der Agrargüter verhandeln, obwohl offensichtlich ist, dass ein solches Ansinnen nicht den Hauch einer Chance hat: Warum sollten die Bauern für Freihandel mit der EU sein, wenn sie Freihandel mit den USA bekämpfen? Und warum sollte sich die Wirtschaft für ein solches Abkommen einsetzen, wenn für Industriegüter mit der EU bereits Freihandel herrscht? Bei ungefähr gleich grossem inländischem Widerstand gibt es doch bei einem Abkommen mit den USA für die Schweiz viel mehr zu gewinnen! Offensichtlich &lt;strong&gt;sabotiert die «liberale» FDP den Freihandel&lt;/strong&gt;. Das darf doch nicht wahr sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als nächsten Coup haben die FDP-Bundesräte nun durchgesetzt, dass die &lt;strong&gt;Swisscom &lt;/strong&gt;via «Volksaktie» &lt;strong&gt;privatisiert &lt;/strong&gt;werden soll, d.h. Kleinaktionäre sollen die Aktie zu einem Vorzugspreis beziehen können. Dabei liess sich der Bundesrat von der von SVP-Blocher in die Öffentlichkeit getragenen, offenbar auf Couchepin zurückgehenden Idee, die Hälfte der Aktien gratis abzugeben, inspirieren, ohne sie aber konsequent weiterzuverfolgen, was zu diesem wenig durchdachten Vorschlag geführt hat:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Am &lt;strong&gt;Effizientesten &lt;/strong&gt;dürfte es sein, die Aktien &lt;strong&gt;zum bestmöglichen Preis &lt;/strong&gt;zu verkaufen und den Erlös zum Schuldenabbau (oder meinetwegen für Steuersenkungen) zu verwenden. Damit sollten diejenigen Investoren die Papiere zugeteilt bekommen, denen die Firma am meisten Wert ist. Das dürften solche sein, die eine klare, erfolgversprechende Strategie mit dem Unternehmen verfolgen, Verantwortung zu übernehmen bereit sind und damit auch den Managern auf die Finger schauen.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Die &lt;strong&gt;Gratisabgabe &lt;/strong&gt;ans Volk wäre wohl die &lt;strong&gt;gerechteste Lösung&lt;/strong&gt;: Jedermann hat bisher aufgrund der Monopolpreise der Swisscom zu viel bezahlt, somit bekommt auch jeder wieder einen Teil dessen zurückbezahlt. Zudem würde  die offenbar heikle Frage, ob die Swisscom in ausländische Hände fallen darf, demokratisch beantwortet: Sind die Patrioten in der Mehrheit, bleibt sie in Schweizer Hand. Allerdings sind solche breit gestreuten Aktien alles andere als effizient. Unternehmen mit unzähligen Kleinaktionären werden wegen mangelhafter Corporate Governance oft schlecht geführt. Niemand setzt sich für die Aktionäre ein, da niemand wirklich stark profitieren kann.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Der &lt;strong&gt;Vorschlag des Bundesrates&lt;/strong&gt;, der von der FDP sogleich begrüsst wurde, übernimmt nun von beiden Varianten &lt;strong&gt;nur die Nachteile&lt;/strong&gt;: Kleinaktionäre mit einem Vorzugspreis besserzustellen ist nicht effizient, da die Aktien nicht denjenigen zugeteilt werden, die die beste Strategie verfolgen; zudem wird der Streubesitz gefördert. Der Plan ist aber auch nicht gerecht: Nur Leute mit dem nötigen Kleingeld für solche Investitionen werden berücksichtigt, damit fallen die Argumente, die für die Gratisabgabe sprechen, dahin. Dies ist nun wirklich die schlechteste Lösung.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12019903-113823147542427247?l=rasum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rasum.blogspot.com/feeds/113823147542427247/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12019903&amp;postID=113823147542427247' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12019903/posts/default/113823147542427247'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12019903/posts/default/113823147542427247'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rasum.blogspot.com/2006/01/quo-vadis-fdp.html' title='Quo vadis, FDP?'/><author><name>CAK</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04352582506187902812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12019903.post-113815796872070913</id><published>2006-01-25T02:33:00.000+01:00</published><updated>2007-10-24T21:17:12.616+02:00</updated><title type='text'>Mein grün-liberaler Standpunkt</title><content type='html'>Heute war in den Zeitungen zu &lt;a href="http://www.tagblatt.ch/index.php?artikelxml=xxx&amp;artikel_id=1141029&amp;ressort=tagblattheute/stgallen"&gt;lesen&lt;/a&gt;, im Kanton St. Gallen hätten die &lt;strong&gt;grünliberalen&lt;/strong&gt; Kräfte beschlossen, sich von den Grünen zu trennen und eine eigene Partei zu gründen. Sie folgen damit dem &lt;a href="http://www.grunliberale.ch/index.htm"&gt;Zürcher Beispiel&lt;/a&gt;. Im Kanton Bern dagegen, wo es drei Grüne Parteien gibt, wobei die &lt;a href="http://www.gruenebern.ch/"&gt;Freie Liste &lt;/a&gt;eine Abspaltung von FDP und SVP war, haben sich die Grüne Freie Liste und das &lt;a href="http://www.gb-aves.ch/"&gt;Grüne Bündnis &lt;/a&gt;in letzter Zeit angenähert und treten bei den kommenden Wahlen auf derselben Liste auf. Nur in der Stadt Bern hat der Wähler noch eine Auswahl.&lt;br /&gt;Ich will hier nicht der Frage nachgehen, warum die ökologische Bewegung in der Schweiz eine vornehmlich linke Angelegenheit ist. Zwingend ist dies sicherlich nicht. Die grünliberalen Bewegungen in Zürich und St. Gallen verfolge ich jedenfalls mit Interesse, würde ich meine persönliche politische Orientierung doch auch als grün-liberal bezeichnen. Allerdings dürften sich meine Auffassungen, was ökologisch ist, doch erheblich von denjenigen selbst gemässigter Grüner unterscheiden.&lt;br /&gt;Entgegen meiner Gewohnheit, meine Meinung mittels Argumenten zu begründen, führe ich nachfolgend bloss knapp meine aktuelle Einstellung zu verschiedenen grünen Postulaten auf.&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Technologien&lt;/strong&gt;: Ich habe a priori keine Bedenken gegenüber der Anwendung neuer Technologien wie Nano- oder Biotechnologie etc. Die grüne Gentechnik sehe ich als Chance, den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft zu verringern. Die verbreiteten Ängste sind in meinen Augen irrational.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Energie&lt;/strong&gt;: Ich bin für die Nutzung der Kernenergie wie auch für den gemässigten weiteren Ausbau der Wasserkraftnutzung. Staatliche Subventionierung einzelner Energieträger ist zu unterlassen. Insbesondere bin ich aus Gründen des Landschaftsschutzes gegen die Errichtung grosser Windparks in der Schweiz.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Verkehr allgemein&lt;/strong&gt;: Mobilitätsförderung kann nie ökologisch sein, der Staat hat sich daher aus der Subventionierung einzelner Verkehrsmittel grundsätzlich herauszuhalten. Die Subventionierung des öffentlichen Verkehrs muss abgebaut werden. Mobilitätskosten (Arbeitsweg) sollten nicht mehr von der Steuer abziehbar sein.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Flugverkehr&lt;/strong&gt;: Der Staat soll sich jeglicher direkter oder indirekter Unterstützung (z.B. Tax-Free-Shops, Steuerbefreiung des Kerosins, Rettung maroder Fluggesellschaften…) enthalten.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Motorisierter Individualverkehr&lt;/strong&gt;: Die variablen Steuern müssen massiv steigen (z.B. durch höhere Mineralölsteuern oder Einführung von Road-Pricing), wogegen die fixen Steuern (z.B. Motorfahrzeugsteuern) gar sinken könnten. Die Mittel müssen nicht nur die Finanzierung der Strasseninfrastruktur ermöglichen, sondern ebenfalls die externen Kosten (Lärm, Abgase, etc.) internalisieren. Die Bewirtschaftung von Parkplätzen in den Städten kann privatisiert werden, indem die Parkflächen verkauft werden.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Landschaftsschutz&lt;/strong&gt;: Land ist eine endliche, nicht vermehrbare Ressource. Eingriffe ins Landschaftsbild können oft kaum mehr rückgängig gemacht werden. Entsprechend haushälterisch muss mit dem Boden umgegangen werden. Ich bin daher staatlichen Infrastrukturprojekten (z.B. neue Strassen) sehr kritisch eingestellt. Solange die Infrastruktur zum Nulltarif zur Verfügung steht, erstaunt es nicht, dass sie stets übernutzt wird. Zur Verhinderung der Zersiedelung sind verschiedene Massnahmen nötig; insbesondere müssen die Erschliessungsgebühren (Zugang, Versorgung, Entsorgung) den Privaten voll belastet werden. Anstelle der traditionellen Raumplanung drängen sich handelbare Nutzungszertifikate auf. Die steuerliche Vorzugsbehandlung von Wohneigentum ist sodann klar abzulehnen.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Naturparks&lt;/strong&gt;: Ich befürworte die Errichtung neuer Naturparks. Einige dünn besiedelte Gebiete können durchaus vollständig der Natur überlassen werden, was zudem die Staatsausgaben senkt, da nicht bis in den letzten Graben superteuere Infrastruktur bereitgestellt werden muss. Wer in der Wildnis leben will, muss halt auf gewisse Annehmlichkeiten des urbanen Lebens verzichten – was ja auch reizvoll sein kann.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Klimaschutz&lt;/strong&gt;: Obwohl ich hinsichtlich des Klimawandels gewisse Bedenken habe in bezug auf Ursache und Folgen, scheint mir die Einführung einer C02-Steuer wünschenswert, wobei die Steuerbelastung insgesamt nicht steigen darf. Ein effizienterer Ressourceneinsatz ist grundsätzlich wünschenswert, unabhängig vom Klimawandel. In hartnäckigen Rezessionen könnte zudem die Wirtschaft durch eine Steuerreduktion stimuliert werden.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Globalisierung und Freihandel&lt;/strong&gt;: Freihandel ist unbedingt erstrebenswert. Negative Folgen für die Umwelt sind durch die allgemeine Verteuerung der Mobilität zu reduzieren, nicht aber durch Zölle und andere protektionistische Massnahmen.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12019903-113815796872070913?l=rasum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rasum.blogspot.com/feeds/113815796872070913/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12019903&amp;postID=113815796872070913' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12019903/posts/default/113815796872070913'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12019903/posts/default/113815796872070913'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rasum.blogspot.com/2006/01/mein-grn-liberaler-standpunkt.html' title='Mein grün-liberaler Standpunkt'/><author><name>CAK</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04352582506187902812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12019903.post-113248832809221243</id><published>2005-11-20T12:14:00.000+01:00</published><updated>2005-11-20T13:12:04.653+01:00</updated><title type='text'>Wohltaten des Sports</title><content type='html'>Im Zusammenhang mit dem WM-Qualifikationsspiel zwischen der Schweiz und der Türkei ist es zu zahlreichen &lt;strong&gt;Anfeindungen &lt;/strong&gt;zwischen Schweizern und Türken auf und neben dem Spielfeld gekommen. Auch in &lt;a href="http://blog.emeidi.com/2005/11/trkei-im-elend-blog-schau.html"&gt;Blogs &lt;/a&gt;vornehmlich in der Schweiz und Deutschland wurde dem Thema grosse Bedeutung beigemessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer immer an der Eskalation schuld ist – eins dürfte klar sein: Die Phrase von der &lt;strong&gt;friedensfördernden Wirkung&lt;/strong&gt; des Sports hat sich – ausgerechnet im UNO-Jahr des &lt;a href="http://www.un.org/sport2005/"&gt;Sports und der Sporterziehung&lt;/a&gt; – einmal mehr als Wunschdenken erwiesen. Was wohl der &lt;a href="http://www.un.org/themes/sport/ogi.htm"&gt;Sondergesandte für Sport und Entwicklung &lt;/a&gt;dazu meint?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es sollte endlich anerkannt werden, dass Sport Teil einer gewinnorientierten &lt;strong&gt;Freizeitindustrie&lt;/strong&gt; ist, nicht mehr und nicht weniger. Dies ist keineswegs negativ zu werten, nur müssten auch die politischen Konsequenzen gezogen werden: Subventionen irgendwelcher Art zugunsten von Sportveranstaltungen sind nicht angebracht. So ist überhaupt nicht einzusehen, warum die Öffentliche Hand die hochgradig kommerziellen Veranstaltung Euro08 mit Hunderten von Millionen Franken subventionieren sollte (vgl. dazu die Diskussion auf &lt;a href="http://www.freilich.ch/blog/?p=75"&gt;freilich&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist Sport überhaupt eine &lt;strong&gt;Staatsaufgabe &lt;/strong&gt;? Braucht es eine eidgenössische &lt;a href="http://www.baspo.admin.ch/internet/baspo/de/home/politik00/politik00a.html"&gt;Sportpolitik&lt;/a&gt;? Ein &lt;a href="http://www.baspo.admin.ch/internet/baspo/de/home.html"&gt;Bundesamt für Sport&lt;/a&gt;? Eine eidg. &lt;a href="http://www.baspo.admin.ch/internet/baspo/de/home/politik00/politik00e.html"&gt;Sportkommission&lt;/a&gt;? Eine &lt;a href="http://www.deza.admin.ch/index.php?navID=10878&amp;userhash=35596083&amp;lID=6"&gt;Entwicklungshilfe &lt;/a&gt;im Bereich des Sports? einen Sondergesandten ... ? Nicht nur in Zeiten knapper Kassen sind solche Nettigkeiten ernsthaft zu hinterfragen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12019903-113248832809221243?l=rasum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rasum.blogspot.com/feeds/113248832809221243/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12019903&amp;postID=113248832809221243' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12019903/posts/default/113248832809221243'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12019903/posts/default/113248832809221243'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rasum.blogspot.com/2005/11/wohltaten-des-sports.html' title='Wohltaten des Sports'/><author><name>CAK</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04352582506187902812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12019903.post-113171436433888904</id><published>2005-11-11T13:30:00.000+01:00</published><updated>2005-11-11T14:06:04.380+01:00</updated><title type='text'>Die rosarote Brille der Politiker</title><content type='html'>Meine lokale &lt;a href = "http://www.bielbienne.com/"&gt;Gratiszeitung&lt;/a&gt; hat 22 mehr oder weniger bekannte Leute aus der Region nach ihrer Prognose für das Fussballspiel &lt;strong&gt;Schweiz – Türkei&lt;/strong&gt; vom 12. November befragt. Wie es sich für eine solche Umfrage geziemt, fällt die Durchschnittsprognose mit 1.64 : 0.95 klar zugunsten der Schweizer aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aufgefallen ist mir, dass das eindeutige Ergebnis nicht zuletzt den sieben befragten &lt;strong&gt;Lokalpolitikern &lt;/strong&gt;zu verdanken ist: Diese prognostizieren durchs Band weg einen Schweizer Sieg (mit durchschnittlichem Torverhältnis 2 : 0.86). Die sechs Personen aus dem Sport zeichnen dagegen ein differenzierteres Bild (1.33 : 1), nur die Hälfte geht von einem Sieg aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Unterschied ist symptomatisch. Politiker haben grundsätzlich Mühe, den Leuten klaren Wein einzuschenken. Der Grund liegt in der banalen Erkenntnis, dass der Zorn der Angesprochenen sich nicht selten gegen den &lt;strong&gt;Überbringer schlechter Nachrichten &lt;/strong&gt;richtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie gern glaubte jeder, dass das Wirtschaftswachstum in Zukunft alle &lt;strong&gt;Finanzierungsprobleme &lt;/strong&gt;des Sozialstaats lösen wird? Politiker, die schon jetzt darüber diskutieren wollen, welche Leistungen die AHV in Zukunft noch wird ausrichten können, mindern ihre Chancen auf eine Wiederwahl. Dabei wäre eine Prognose einfacher zu machen als im Fall eines Fussballspiels.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Politiker zeichnen nur dann realistische Szenarien, wenn sie nicht mehr von der Wählergunst abhängen, wie beispielsweise BR Couchepin. Dabei wäre es im Sinne der &lt;strong&gt;individuellen Planung&lt;/strong&gt; der Altersvorsorge wichtig, dass längerfristig unumgängliche Massnahmen &lt;strong&gt;frühzeitig angekündigt &lt;/strong&gt;würden. Leider ziehen es viele Wähler vor, wenn ihnen Medien und Politiker eine rosarote Brille aufsetzen. Solche Wähler tragen damit eine Mitschuld, wenn Politiker unerfüllbare Versprechen machen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12019903-113171436433888904?l=rasum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rasum.blogspot.com/feeds/113171436433888904/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12019903&amp;postID=113171436433888904' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12019903/posts/default/113171436433888904'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12019903/posts/default/113171436433888904'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rasum.blogspot.com/2005/11/die-rosarote-brille-der-politiker.html' title='Die rosarote Brille der Politiker'/><author><name>CAK</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04352582506187902812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12019903.post-113028774615020818</id><published>2005-10-26T02:34:00.000+02:00</published><updated>2005-10-29T12:15:24.770+02:00</updated><title type='text'>English vs. Français</title><content type='html'>Eine &lt;a href="http://www.fhso.ch/fue/frame_fremdsprachen.htm"&gt;Studie &lt;/a&gt;der Fachhochschule Solothurn hat die Diskussion neu entfacht, welche Fremdsprache in der Schweiz als erste in der Schule gelehrt und gelernt werden soll. In einer Umfrage bei Schweizer Unternehmen wurde festgestellt, dass die Landessprachen Deutsch (in der Westschweiz sowie im Tessin) beziehungsweise Französisch (in der Deutschschweiz) in einer Mehrheit der Betriebe häufiger verwendet werden als das Englische, was vom Studienleiter und von der &lt;a href="http://www.newsisfree.com/iclick/i,107443765,597,f/"&gt;NZZ am Sonntag &lt;/a&gt;dahingehend interpretiert worden ist, dass «&lt;strong&gt;Englisch zweitrangig&lt;/strong&gt;» sei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie der Tagesanzeiger heute berichtet, kommt dieses Resultat (in Bezug auf die Situation in der Deutschschweiz) allerdings bloss durch eine sehr &lt;strong&gt;einseitige Interpretation&lt;/strong&gt; der Resultate zustande:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Das Französische hat nur dann die Nase vorne, wenn der mündliche Gebrauch untersucht wird. Im schriftlichen Gebrauch, nach dem die Firmen auch befragt wurden, fällt das Ergebnis knapp zugunsten des Englischen aus.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Wenn man die Betriebe gemäss ihrer Grösse gewichtet, so ergibt sich ebenfalls ein anderes Resultat, da in grösseren Betrieben Englisch wichtiger ist.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Die antwortenden Firmen sprachen sich mehrheitlich dafür aus, dem Englische gegenüber dem Französischen den Vorzug zu geben.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;Im übrigen hege ich bestimmte Zweifel, dass der Unterschied zwischen Französisch und Englisch tatsächlich &lt;strong&gt;statistisch signifikant &lt;/strong&gt;ist, wie das der Studienleiter behauptet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schade, dass eine derart wichtige Studie durch einseitige Interpretation in Misskredit gerät, denn die Frage ist zweifellos von grosser Bedeutung. Zudem scheint mir, dass man aus der Studie tatsächlich ein &lt;strong&gt;Argument für Französisch &lt;/strong&gt;als erste Fremdsprache herauslesen kann. Nur müsste man das doch etwas vorsichtiger tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um nicht einen Roman zu schreiben, kurz meine Meinung zur Sprachenfrage in sechs Punkten, ausgehend von den Studienergebnissen:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Der Studie ist zu entnehmen, dass in vielen Deutschschweizer Betrieben regelmässig &lt;strong&gt;sowohl englisch wie französisch kommuniziert &lt;/strong&gt;wird. Grundsätzlich sollte daher die Volksschule hinreichende &lt;strong&gt;Kenntnisse in beiden Sprachen&lt;/strong&gt; vermitteln.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Die Ergebnisse zeigen, dass in vielen, tendenziell eher kleineren Unternehmen &lt;strong&gt;Französisch wichtiger &lt;/strong&gt;ist als Englisch. Ebenso sei darauf hingewiesen, dass in stark auf die Schweiz fokussierten Betrieben wie SBB, Post, Swisscom, aber auch Migros und Coop innerschweizerische Kontakte wichtiger sind als internationale. Auch bei vielen Bundesbeamten und Beamten von zweisprachigen Kantonen (Wallis, Freiburg, Bern) ist die Kenntnis des Französischen unabdingbar. Im übrigen kann ich mir auch eine Armee nicht vorstellen, in der sich die Soldaten nicht verständigen können oder Anweisungen des Kommandanten nicht verstehen.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Englisch &lt;/strong&gt;ist zweifellos für die exportorientierte Schweizer Wirtschaft von &lt;strong&gt;hervorragender Bedeutung&lt;/strong&gt;. Die meisten Berufstätigen, die internationale Kontakte unterhalten, werden vermutlich eine höhere Ausbildung als bloss die Volksschule absolviert haben. Folgerichtig zeigt die Studien, dass in eher grösseren Betrieben vermehrt englisch gesprochen und geschrieben wird.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Die &lt;strong&gt;Mehrsprachigkeit &lt;/strong&gt;vieler Schweizer ist einer der &lt;strong&gt;Standortvorteile &lt;/strong&gt;des Landes und seiner Bevölkerung. Die Schweiz darf sich nicht damit zufrieden stellen, ihren Kindern perfektes Englisch beizubringen. Damit erlangt man keinen Wettbewerbsvorteil, denn Fachkräfte, die englisch sprechen, gibt es millionen- und in Zukunft vielleicht milliardenfach. Aber wie viele Fachkräfte sprechen Deutsch, Englisch, Französisch und haben dank des Französischen kaum Probleme, Spanisch, Portugiesisch oder Italienisch zu lernen?&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Grundsätzlich plädiere ich dafür, dass &lt;strong&gt;Französisch erste Fremdsprache &lt;/strong&gt;in der Schulde sein soll, da es gerade in Berufen, die keine akademische Bildung verlangen, von grösserer Bedeutung ist als das Englische. Zudem vermute ich, dass es schwieriger ist, die Schüler für eine zweite Fremdsprache zu motivieren, wenn sie das Gefühl haben, sich mit der ersten (dem Englischen) überall durchschlagen zu können.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Wenn klare Evidenz vorliegt, dass &lt;strong&gt;aus pädagogischen Gründen &lt;/strong&gt;Englisch vorgezogen werden sollte, wäre eine Interessenabwägung notwendig, die auch zugunsten des Englischen ausgehen könnte.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12019903-113028774615020818?l=rasum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rasum.blogspot.com/feeds/113028774615020818/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12019903&amp;postID=113028774615020818' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12019903/posts/default/113028774615020818'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12019903/posts/default/113028774615020818'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rasum.blogspot.com/2005/10/english-vs-franais.html' title='English vs. Français'/><author><name>CAK</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04352582506187902812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12019903.post-112713937137204800</id><published>2005-09-19T15:58:00.000+02:00</published><updated>2005-09-21T09:14:11.076+02:00</updated><title type='text'>Orakel nach der Wahl</title><content type='html'>Es ist nicht besonders mutig, im Nachhinein zu behaupten, man habe alles so erwartet, wie es gekommen sei. Dennoch kann ich es mir nicht verkneifen: Was mich an der &lt;strong&gt;Bundestagswahl&lt;/strong&gt; am meisten überrascht hat, ist, dass alle Kommentatoren überrascht sind. Hat denn wirklich jemand ernsthaft damit gerechnet, dass in unserem Zeitalter, das derart von audiovisuellen Medien dominiert ist, eine blasse Angela Merkel den Medienkanzler Gerhard Schröder in einer Volkswahl deklassieren könnte?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Schweizer kommt man nicht oft in den Genuss, deutsche Politiker &lt;em&gt;live&lt;/em&gt; zu erleben. Mir persönlich war das zweimal vergönnt. Das erste Mal bei einem Auftritt von Wolfgang &lt;strong&gt;Schäuble&lt;/strong&gt;, der wegen der Korruptionsaffäre damals gerade in Ungnade gefallen war. Von Schäubles Überzeugungskraft war ich stark beeindruckt. Im Vergleich zur Schweiz schien die deutsche Politik &lt;strong&gt;rhetorisch &lt;/strong&gt;in einer ganz anderen Liga zu spielen. Dies wurde mir von Bekannten bestätigt, die – obwohl politisch rechtsstehend – von Auftritten von Schröder und Fischer begeistert waren. Erstaunlich ist die rhetorische Überlegenheit deutscher Politiker gegenüber ihren Schweizer Kollegen nicht: Als grösseres Land verfügt Deutschland natürlicherweise über ein grosses Reservoir an begnadeten Selbstdarstellern, die zudem in ihrer Muttersprache sprechen können (und sich nicht mit Schweizer Schuldeutsch abmühen müssen). Gleichzeitig sind die personenbezogenen Wahlen wichtiger als in der Schweiz, wo die Politik stark von Volksabstimmungen bestimmt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Auftritt der &lt;strong&gt;Merkel in Basel &lt;/strong&gt;im März des vergangenen Jahres hat mir dann aber gezeigt, dass man offensichtlich auch ohne jegliches Charisma in der deutschen Politik weit nach oben kommt. Kaum jemand unter den Zuhörern konnte sich vorstellen, dass vorne die künftige Kanzlerin der drittgrössten Volkswirtschaft der Welt stehen sollte. Dass die Rede auch inhaltlich nicht überzeugte (so vertrat Merkel die These, dass der Umbruch in Osteuropa primär dem Internet zu verdanken sei), möchte ich der Politikerin nicht allzu stark anlasten, dürfte sie den Text doch kaum selbst geschrieben haben. Jedenfalls löste die Rede vor einem Publikum, das ihr durchaus gewogen war, eher Konsternation denn Hoffnung auf einen (damals noch absehbaren) Regierungswechsel aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nichts liegt mir ferner, als Merkel die «Schuld» für das unter den Erwartungen liegende Abschneiden der Unionsparteien anzulasten, wie das nun allenthalben gemacht wird. Schliesslich hat sie sich ja nicht selbst aufgestellt. Verantwortung tragen hingegen diejenigen in der CDU, die sie parteiintern auf den Kandidatenstuhl gehievt haben. Sollten in der ganzen Partei keine &lt;strong&gt;geeigneteren Kandidaten&lt;/strong&gt; vorhanden gewesen sein? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben der Verpackung spielt - auch in einer Mediendemokratie - der Inhalt eine wichtige Rolle. Und hier muss festgehalten werden, dass die &lt;strong&gt;CDU als Partei versagt &lt;/strong&gt;hat. Es mag ja schon sein, dass der Bundeshaushalt in einer derartigen Schieflage ist, dass eine &lt;strong&gt;Erhöhung der Mehrwertsteuer &lt;/strong&gt;unausweichlich ist. Für eine bürgerliche Partei sollte aber klar sein, dass das Gleichgewicht primär über eine Senkung der Ausgaben durch &lt;strong&gt;Aufgabenverzicht&lt;/strong&gt; hergestellt werden muss. Leider war diesbezüglich von der CDU nur wenig zu hören – ja, in den letzten Tagen wurde der SPD gar vorgeworfen, ein Sparprogramm verfolgen zu wollen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unter diesen Umständen überrascht den Aussenstehenden eigentlich nur, dass die &lt;strong&gt;Freien Demokraten&lt;/strong&gt;, die als einzige (!) Partei Steuererhöhungen ausgeschlossen haben, bloss 10 % der Wähler überzeugen konnten. Nebenbei gesagt dürfte auch hier der Parteivorsitzende ein besseres Ergebnis erschwert haben. Im «seinem» Bonner Wahlkreis erzielte die FDP 13.7 % der Zweitstimmen, Westerwelle selbst dagegen bloss 8.7 % der Erststimmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht zu Unrecht sieht sich &lt;strong&gt;Schröder&lt;/strong&gt; als Gewinner der Wahl. Mit einer ernüchternden Bilanz in den Wahlkampf gezogen und durch eine Abspaltung auf dem einen Parteiflügel geschwächt, verlor die SPD nur unwesentlich mehr Sitze als die CDU. Sie erhielt im übrigen mit beinahe 40% weitaus am meisten Zweitstimmen. Die vereinigte Linke (SPD und PDS) hat jedenfalls noch zulegen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie immer es nun weiter geht: Zu hoffen ist, dass in Deutschland wieder eine &lt;strong&gt;handlungsfähige Regierung&lt;/strong&gt; an die Macht kommt, die anstehende Reformen anzupacken weiss. Es scheint mir nicht ausgeschlossen, dass dies auch einer grossen Koalition gelingen könnte. Für einen Schweizer, der seit Geburt unter einer grossen Koalition lebt, ist dies die naheliegende Lösung. Allerdings wäre Deutschland mehr Reformfreude als der Schweiz zu wünschen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12019903-112713937137204800?l=rasum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rasum.blogspot.com/feeds/112713937137204800/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12019903&amp;postID=112713937137204800' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12019903/posts/default/112713937137204800'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12019903/posts/default/112713937137204800'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rasum.blogspot.com/2005/09/orakel-nach-der-wahl.html' title='Orakel nach der Wahl'/><author><name>CAK</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04352582506187902812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12019903.post-112271735611462644</id><published>2005-07-30T11:42:00.000+02:00</published><updated>2005-07-30T12:22:50.793+02:00</updated><title type='text'>Eine Schweiz ohne SRG</title><content type='html'>Dank eines neuen &lt;a href="http://www.markusschneider.blogspot.com/"&gt;Blogs&lt;/a&gt; von Markus Schneider bin ich auf die &lt;a href="http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=11596&amp;CategoryID=66"&gt;Kolumne &lt;/a&gt;von Kurt W. Zimmermann in der aktuellen Ausgabe der Weltwoche aufmerksam geworden. Thema sind die &lt;strong&gt;Sparpläne des Schweizer Fernsehens&lt;/strong&gt;. Zimmermann vertritt die Meinung (und Schneider schliesst sich ihr an), wichtigstes Kriterium, ob ein Programm durch den öffentlichen Rundfunk angeboten werden solle, sei dessen &lt;strong&gt;Einschaltquote&lt;/strong&gt;. Per sofort abzuschaffen sei der wenig genutzte italienischsprachige Sender TSI 2, noch eine Gnadenfrist von zwei Jahren räumt Zimmermann dem französischsprachigen Pendant TSR 2 ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Angebot dort zu senken, wo am wenigsten Leute betroffen werden, scheint auf den ersten Blick einleuchtend. Jeder privatwirtschaftliche Anbieter handelte so. Nur ist die &lt;strong&gt;SRG keine private Sendeanstalt&lt;/strong&gt;! Das Kriterium der Einschaltquote müsste gerade umgekehrt angewandt werden: Eine hohe Quote deutet darauf hin, dass die Nachfrage auch durch einen privaten Anbieter befriedigt werden könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn der durch Zwangsbeiträge betriebene öffentliche Rundfunk populäre Sendungen ausstrahlt, verhindert er das Entstehen einer privat finanzierten Medienlandschaft. Das Mauerblümchendasein des Schweizer Privatfernsehens zeigt, dass sich die &lt;strong&gt;SRG &lt;/strong&gt;im Laufe der Zeit &lt;strong&gt;viel zu breit &lt;/strong&gt;gemacht hat. Ein Rückzug aus dem Unterhaltungssektor ist damit angezeigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zimmermanns Ansatz ist richtig: «Man muss im Fernsehen dort sparen, wo die Zuschauer nichts merken.» Wenn die SRG sich auf ihren kulturellen Auftrag besänne und Klamauksendungen und Seifenopern den &lt;strong&gt;privaten Anbietern &lt;/strong&gt;überliesse, hätten die Zuschauer tatsächlich eine ähnliche Auswahl wie heute – bei tieferen Gebühren. Zimmermanns Vorschlag, auf Sendungen mit tiefer Einschaltquote zu verzichten, kann dies nicht leisten – er ist mit einem reellen Abbau verbunden, den private Sender nicht auffangen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass es in der deutschen und französischen Schweiz ein öffentliches Fernsehen gibt, ist wohl nur &lt;strong&gt;historisch&lt;/strong&gt; zu erklären. Gäbe es heute keine SRG – kein Mensch käme auf die Idee, eine solche zu fordern, wie auch niemand öffentlich finanzierte Tageszeitungen fordert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn es denn ein öffentliches Fernsehen heute überhaupt noch braucht, dann um ein Programm zu zeigen, das politisch zwar erwünscht ist, das ein privates Fernsehen aber nicht anbieten kann, weil die Nachfrage zu klein ist, um die Kosten zu decken. Damit sind Sendungen gemeint, die einen &lt;strong&gt;staatlichen Bildungsauftrag &lt;/strong&gt;erfüllen. In diesem Sinne wäre ein «Arte für die Schweiz» denkbar. Die SRG könnte dagegen ohne weiteres abgeschafft werden. Spezifische Bedürfnisse wie sprachregionale Sender, deren Kosten durch Werbeeinnahmen nicht gedeckt sind, könnten dann &lt;strong&gt;Pay-TV &lt;/strong&gt;befriedigt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein anderes Modell bestünde darin, dass der Staat Mittel bereitstellte, um kulturelle Sendungen zu finanzieren. Konkurrierende (private) Sendeanstalten könnten sich dann für entsprechende Aufträge bei einer Kommission bewerben, deren Aufgabe es wäre, die Qualität der Sendungen sicherzustellen. Der &lt;strong&gt;Staat als Besteller von Leistungen &lt;/strong&gt;– im Rundfunk wie im öffentlichen Regionalverkehr. Auf Zwangsabgaben, die faktisch einer Kopfsteuer entsprechen, könnte dabei getrost verzichtet werden. Eine &lt;strong&gt;Schweiz ohne SRG&lt;/strong&gt; muss das Ziel sein!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12019903-112271735611462644?l=rasum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rasum.blogspot.com/feeds/112271735611462644/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12019903&amp;postID=112271735611462644' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12019903/posts/default/112271735611462644'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12019903/posts/default/112271735611462644'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rasum.blogspot.com/2005/07/eine-schweiz-ohne-srg.html' title='Eine Schweiz ohne SRG'/><author><name>CAK</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04352582506187902812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12019903.post-111912234953434789</id><published>2005-06-18T18:34:00.000+02:00</published><updated>2005-07-31T03:03:08.663+02:00</updated><title type='text'>Die NZZ auf Abwegen</title><content type='html'>&lt;p&gt;Seit langem habe ich in der NZZ keinen derart &lt;strong&gt;missglückten Kommentar&lt;/strong&gt; gelesen wie in der heutigen Ausgabe. Thema war einmal mehr die &lt;strong&gt;Buchpreisbindung&lt;/strong&gt;. In Anbetracht der wenig überzeugenden Argumentation ist nicht erstaunlich, dass der Text auf der Homepage nicht zugänglich ist. Aus diesem Grund kurz eine &lt;strong&gt;Zusammenfassung&lt;/strong&gt;:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Roman Bucheli gibt zu, dass Kartelle an sich «etwas Hässliches» seien; nur handle es sich bei der Buchpreisbindung um eine Ausnahme, eine «solidarische Übereinkunft» (sic!) zwischen Anbietern und Nachfragern. Eine Mehrheit bevorzuge vielfältige Verlagsprogramme und sehe solche durch das freie Schalten der Marktkräfte nicht gewährleistet. Die Buchpreisbindung sei eine elegante Art, den Verlagen den gesellschaftlichen Nutzen, den die Vielfalt ihrer Programme stifte, abzugelten und sei anderen Mitteln staatlicher Förderung wie etwa in Form von Subventionen vorzuziehen. Ein Gesetz zum Schutze des Sammelrevers vor der Wettbewerbskommission sei überfällig.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Das Hauptproblem der «Analyse» ist, dass sie es unterlässt, die &lt;strong&gt;Argumentation der Buchhändler&lt;/strong&gt; kritisch zu hinterfragen. Wenn es denn tatsächlich so wäre, dass die Buchpreisbindung die kulturelle Vielfalt ermöglichte, könnte man vielleicht tatsächlich zum Schluss des «kleinsten Übels» kommen. Leider überzeugt diese Behauptung aber in keiner Weise. Was ändert sich denn für die Verlage nach dem Wegfall des Kartells? Eigentlich nichts. Ob mit oder ohne Preisbildung: Der Verlag entscheidet (unter Berücksichtigung der erwarteten Zahlungsbereitschaft der Kunden), zu welchem Preis er seine Bücher dem Detailhandel verkauft.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nichts hindert einen Verlag bereits heute daran, ausschliesslich «Bestseller» zu produzieren – sofern er überhaupt vorhersehen kann, aus welchem Werk ein solcher wird. Allerdings droht ihm ein &lt;strong&gt;Reputationsverlust&lt;/strong&gt;: Die Verlage geben nämlich nicht bloss aus purer Liebe zur schönen Literatur Gedichtbände und andere unverkäufliche Bücher heraus. Dahinter steckt vielmehr der Wunsch, den Verlag bei der Leserschaft und bei Autoren als seriös (bzw. elitär) zu positionieren. Wie oft basiert man seine Entscheidung beim spontanen Bücherkauf darauf, ob das Werk aus gutem Hause kommt! In wissenschaftlichen Arbeiten wird der Verlag im Literaturverzeichnis aus diesem Grund erwähnt. Der Leser bekommt dadurch einen ersten Hinweis, wie die zitierte Quelle qualitativ einzuschätzen ist. Die Verlage haben also ein natürliches Interesse, hochwertige Bücher zu produzieren. Auch wenn diese vielleicht niemand liest, zieren sie doch das Verlagsprogramm. Das hängt aber nicht von der Preisbindung mit Einzelhandel ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dem Argument der kulturellen Vielfalt versucht die &lt;strong&gt;Buchhändler-Lobby&lt;/strong&gt; zu verbergen, wer auf Kosten der Konsumenten wirklich von der Buchpreisbildung profitiert: die Buchhändler selbst. Die Preisbildung verhindert nämlich die Strukturbereinigung in dieser Branche, da sie eine fixe Marge sichert. Wenn man also die Einheitspreise verteidigen will, dann mit dem Argument, man möchte die &lt;strong&gt;Vielzahl der Buchläden&lt;/strong&gt; in der Deutschschweiz erhalten. Dies mag ein erstrebenswertes Ziel sein, insbesondere für Leute, die sich etwas anderes als den Status quo nicht vorstellen können. Auch ich finde diese kleinräumige Struktur sympathisch. Dennoch scheinen mir die Kosten, die mit dieser Strukturerhaltungspolitik einhergehen, eindeutig zu hoch: &lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Die &lt;strong&gt;Preise&lt;/strong&gt; von Büchern werden zulasten der Leser künstlich hoch gehalten; dies kostet aber auch Universitäten und Bibliotheken und damit letztlich die Öffentliche Hand einen Haufen Geld. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wegen der hohen Preise werden &lt;strong&gt;weniger Bücher&lt;/strong&gt; gekauft, was weder den Verlagen noch der kulturellen Vielfalt, noch der Lesekompetenz der Bevölkerung zugute kommt. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Da der Wettbewerb über den Preis unterbunden ist, herrscht ausschliesslich Wettbewerb bezüglich der &lt;strong&gt;Qualität&lt;/strong&gt; des Angebots und der Beratung. Gewinner sind die Buchläden mit einem grossen Sortiment und vielen Angestellten. Nicht jeder Kunde ist aber darauf angewiesen; oft würde er lieber etwas weniger bezahlen. Mit dem herrschenden System wird er gezwungen, von ihm nicht erwünschte Leistungen zu finanzieren. &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Das System hat zu einem imposanten Aufblühen des privaten &lt;strong&gt;Imports&lt;/strong&gt; von Büchern aus dem Ausland geführt. (Bei mir selbst ist die Importquote innerhalb von fünf Jahren von 0% auf geschätzte 80% geschnellt.) Die Schweizer Buchhändler sind dieser Konkurrenz wegen der Preisbindung wehrlos ausgeliefert. (Würde die Preisbindung in der Schweiz fallen, wäre die Schweiz selbst ein interessanter Standort für den Bücherexport nach Deutschland und Österreich.) &lt;/li&gt;&lt;li&gt;«Ein Kartell ist etwas Hässliches» muss auch Bucheli zugeben. Anders ausgedrückt: Lässt man ein solches im Buchhandel zu, warum denn nicht auch bei Apotheken, Zementherstellern, Bierbrauern, Notaren usw.? Aus marktwirtschaftlicher Sicht sind Kartelle immer ein Fremdkörper, die &lt;strong&gt;ordnungspolitischen Prinzipien&lt;/strong&gt; widersprechen.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Ob die Strukturerhaltung im Schweizer Buchhandel all diese Nachteile aufwiegen, mag jeder für sich entscheiden. Für mich jedenfalls ist klar: Die &lt;strong&gt;Preisbindung muss weg&lt;/strong&gt; – je schneller, desto besser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entscheidend wird sein, ob die marktwirtschaftlich orientierten &lt;strong&gt;Politiker und Parteien&lt;/strong&gt; genügend Rückgrat besitzen, um eines der letzten harten Kartelle in der Schweiz zu brechen. Als Zeitung, die die Meinungsführerschaft in diesem Lande beansprucht, kommt der &lt;strong&gt;NZZ&lt;/strong&gt; hierbei eine grosse Bedeutung zu. Seit langem haben in dieser Frage die Wirtschaftsredaktion und das Feuilleton eine unterschiedliche Sprache gesprochen. Neu ist, dass sich das Feuilleton auch im Inlandteil breitschlägt. Ob damit die &lt;strong&gt;Parteimeinung der FDP&lt;/strong&gt; (und damit der politische Entscheid zugunsten der Buchhändler) bereits vorweggenommen ist? Hoffentlich nicht. &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12019903-111912234953434789?l=rasum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rasum.blogspot.com/feeds/111912234953434789/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12019903&amp;postID=111912234953434789' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12019903/posts/default/111912234953434789'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12019903/posts/default/111912234953434789'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rasum.blogspot.com/2005/06/die-nzz-auf-abwegen.html' title='Die NZZ auf Abwegen'/><author><name>CAK</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04352582506187902812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12019903.post-111896211567429041</id><published>2005-06-16T23:33:00.000+02:00</published><updated>2005-06-17T00:48:35.706+02:00</updated><title type='text'>Exportartikel Direkte Demokratie</title><content type='html'>Schon lange hat keine schweizerische &lt;b&gt;Volksabstimmung&lt;/b&gt; mehr international eine derart starke Resonnanz gefunden wie der vergangene Urnengang zum Beitritt zu &lt;b&gt;Schengen&lt;/b&gt;/Dublin. Dass die EU-Länder nach dem Fiasko in Frankreich und in den Niederlanden das Ergebnis zur Kenntnis nehmen würde, war noch zu erwarten. Besonders überrascht hat mich aber, dass die Abstimmung in der Schweiz offenbar auch in &lt;b&gt;Russland&lt;/b&gt; ein Thema gewesen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls bekam ich bald nach der Abstimmung ein E-Mail einer russischen Bekannten. Sie meinte, die Schweizer Abstimmung wäre in Russland mit grösster Aufmerksamkeit verfolgt worden. Dasselbe lese ich heute in einem Leserbrief in der NZZ. Eine kurze Eigabe in google.ru zeigt, dass tatsächlich nahezu alle Medien, also auch lokale Zeitungen und das Fernsehen, darüber ausführlich berichtet haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das scheint mir schon bemerkenswert, zeigen doch gerade grosse Länder (aus verständlichen Gründen) in der Regel wenig Interesse an der Politik von Kleinstaaten. Aber eine Volksabstimmung ist natürlich immer etwas &lt;b&gt;Spektakuläres&lt;/b&gt; (auch wenn man das in der Schweiz selten so wahrnimmt, weil man sich daran gewöhnt hat). Es ist für ausländische Medien auch einfacher, über eine Sachfrage zu berichten als beispielsweise über Wahlen, wo zuerst das politische System, die Parteien etc. erklärt werden müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und was halten nun die Russen vom Entscheid? Gemäss dem Leserbriefschreiber und auch gemäss meiner rudimentären Web-Recherche sind sie vor allem auf die &lt;b&gt;verbesserten Reisemöglichkeiten&lt;/b&gt; scharf, die sich für russische Touristen ergeben, wenn das Schengen-Visum auch in der Schweiz gültig ist. Entsprechend wurde in diesen Kreisen der Beitritt begrüsst. Die Steigerung der Attraktivität der Schweiz als Tourismusland war als unbestrittener Vorteil eines Schengen-Beitritts ja sogar bei vielen gemässigten Gegnern ein gutes Argument.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber auch in Russland scheinen nicht alle diese Einschätzung zu teilen. Meine Gewährsfrau schien jedenfalls enttäuscht. Sie meinte, die Schweiz verliere dadurch an &lt;b&gt;Unabhängigkeit&lt;/b&gt; und gehe langsam ihrer &lt;b&gt;Neutralität&lt;/b&gt; verlustig. Sie täte besser, wenn sie ihr Heil in der Exklusivität suchte. Massentourismus könne ja kaum ein Ziel sein; die Hauptattraktion liege doch in der Ruhe und der Sicherheit in der Schweiz, was eher &lt;b&gt;Luxustouristen&lt;/b&gt; anspreche. (Die AUNS könnte ihre Argumente kaum besser aufgehoben wissen.) Es wäre interessant zu wissen, ob dies eher eine Aussenseiter-Meinung in Russland ist oder ob sie das Bauchgefühl vieler Leute im Land wiedergibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immerhin keimt in mir die Hoffnung, dass die erhöhte Aufmerksamkeit, die die Direkte Demokratie in letzter Zeit erfahren hat, dazu führen könnte, dass der Druck des Volkes auch in anderen Ländern steigt, dem Volk mehr Mitsprache zu geben. Ohne einer Missionierung das Wort reden zu wollen - aber die Direkte Demokratie ist ein &lt;b&gt;Exportartikel mit Potenzial&lt;/b&gt;!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12019903-111896211567429041?l=rasum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rasum.blogspot.com/feeds/111896211567429041/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12019903&amp;postID=111896211567429041' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12019903/posts/default/111896211567429041'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12019903/posts/default/111896211567429041'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rasum.blogspot.com/2005/06/exportartikel-direkte-demokratie.html' title='Exportartikel Direkte Demokratie'/><author><name>CAK</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04352582506187902812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12019903.post-111885564218895914</id><published>2005-06-15T19:05:00.000+02:00</published><updated>2005-06-15T19:38:32.276+02:00</updated><title type='text'>Kleinerer Grosser Rat ist teurer</title><content type='html'>«Zum Glück gibt's bei uns keine Zürcher SVP», denkt man als Berner jeweils, wenn die gehässigen, oft an der Grenze zum Rassismus stehenden Abstimmungskampagnen der Blocher-Partei laufen. Da zieht man denn doch die Behäbigkeit der heimischen SVP-Sektion vor und ist versucht, über deren Rolle als Bremserin des Strukturwandels hinwegzusehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch diese Woche hätte man sich wieder einmal eine Sektion West der Zürcher SVP gewünscht: Die Grossräte befanden über ihren künftigen Lohn. Manch Berner Staatsangestellte, der sich in letzter Zeit kaum über Lohnerhöhungen freuen konnte, mag gestaunt haben: Nicht nur gönnten sich die Vertreter dieses finanzschwachen Kantons eine &lt;b&gt;Erhöhung der Sitzungsgelder&lt;/b&gt; um satte &lt;b&gt;12.5%&lt;/b&gt; von Fr. 240 auf 270, daneben reichte es auch noch für die Einführung von Pauschalentschädigungen verschiedenster Art.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das hehre Ziel der Erhöhungen heisst &lt;b&gt;Professionalisierung&lt;/b&gt; des Parlaments, das künftig nur noch 160 statt 200 Mitglieder (-20%) umfasst. Wer je gedacht hat, dass die Verkleinerung eine (wenngleich bescheidene) Sparmassnahme bildet, sieht sich jedenfalls getäuscht, steigen doch die Kosten des Parlaments durch die beschlossenen Massnahmen um Fr. 400'000.- Es wäre ja auch naiv gewesen zu meinen, die von allen Parteien unterstützte Verkleinerung würde Steuern sparen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Professionalisierung bedeutet Hinwendung zum &lt;b&gt;Technokratentum&lt;/b&gt; und weitere &lt;b&gt;Entfremdung vom steuerzahlenden Bürger&lt;/b&gt;. Die Folge: Da der Wähler die Grossräte des eigenen Wahlkreises nicht mehr persönlich kennt, wählt er in der Not diejenigen, die das meiste für die eigene Region herausgeholt haben. Der Abbau von Subventionen und anderer kleinen Geschenke, die die Verbundenheit mit dem Wahlkreis erhalten, ist damit vollständig illusorisch geworden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sind professionellere Parlamentarier wenigstens wirtschaftspolitisch beschlagen? Ein Blick über die Grenzen lässt Zweifel aufkommen. Ich habe jedenfalls nicht den Eindruck, dass – abgesehen von den rhetorischen Fähigkeiten – deutsche Bundestagsabgeordnete ökonomisch schlüssiger argumentierten als ein durchschnittlicher Grossrat des Kantons Bern. Zudem: Wäre Professionalität derart erstrebenswert, so müsste die Direkte Demokratie wohl schleunigst aufgegeben werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aufgabe eines Parlamentes wäre zu «parlieren», d.h. neue Gesetze anzuregen und Gesetzesvorlagen kritisch zu prüfen und entweder zurückzuweisen oder (unter Umständen in verbesserter Form) abzusegnen. Dazu ist weniger «Professionalität» als vielmehr und vor allem &lt;b&gt;gesunder Menschenverstand&lt;/b&gt; gefragt. Ein Milizparlament soll aus politisch interessierten, unabhängigen Personen bestehen, die die Vielfalt der Meinungen in einem Staatswesen abbilden. Profis sind in der Regierung und in der Verwaltung an der richtigen Stelle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück zu den Mehrausgaben des «Kleinen Rates»: In einem Kanton mit einer knappen Million Einwohner sind Fr. 400'000.- nicht viel: Aber &lt;b&gt;symptomatisch&lt;/b&gt; für den Zustand der Berner Politik ist das Abstimmungsverhalten allemal. Einzige Opposition kam von der FDP, allerdings ist diese inzwischen schwach geworden: in der Endabstimmung stimmten gerade mal 9 (von 200) Grossräten gegen die neuen Entschädigungen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie zu erwarten war, hat die &lt;b&gt;Ablehnung der Steuersenkungsinitiative&lt;/b&gt; der FDP vor vier Monaten dazu geführt, dass die Ausgabenfreude der Politiker wieder zunimmt. Dabei werden die Politiker von den (quasi monopolistischen) &lt;b&gt;Berner Medien&lt;/b&gt; brav sekundiert. So liest man etwa im «Bund», dass die Entschädigung für gute Arbeit nicht übertrieben sei. Diesbezüglich habe es in der Vergangenheit gemangelt, wie das komplette Versagen der Aufsichtspflicht im Fall der Lehrerpensionskasse gezeigt habe. Wie bitte? Man denke an die Entrüstung der Medien, wenn in der Privatwirtschaft ein Verwaltungsrat die Erhöhung seiner Bezüge beschlösse, der seine Kontrollfunktion vorher jahrelang vernachlässigt und die Firma beinahe in den Konkurs getrieben hätte…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was dem Kanton Bern not tut, ist eine &lt;b&gt;schlagkräftige Oppositionspartei&lt;/b&gt;, die sich konsequent für die Interessen der Steuerzahler einsetzt. Das Fehlen einer solchen muss man nach dem Grossratsbeschluss erneut konstatieren. Das – und nicht die Fr. 400'000 zusätzlicher Ausgaben – ist, was für die Zukunft des Kantons nachdenklich stimmt. Den kleinen Rat haben wir nun, den teuren auch, auf den guten müssen wir in Bern wohl noch eine Weile warten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12019903-111885564218895914?l=rasum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rasum.blogspot.com/feeds/111885564218895914/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12019903&amp;postID=111885564218895914' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12019903/posts/default/111885564218895914'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12019903/posts/default/111885564218895914'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rasum.blogspot.com/2005/06/kleinerer-grosser-rat-ist-teurer.html' title='Kleinerer Grosser Rat ist teurer'/><author><name>CAK</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04352582506187902812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12019903.post-111685477533296068</id><published>2005-05-23T14:59:00.000+02:00</published><updated>2005-07-30T10:29:27.393+02:00</updated><title type='text'>Von Kapitalisten und Kleinaktionären</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH" style=""&gt;Manchmal ist es erstaunlich, wie die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;politischen Fronten&lt;/span&gt; in Sachfragen in andern Ländern gerade umgekehrt verlaufen. Ein klassisches Beispiel ist die Beziehung zur EU. Während sich in Grossbritannien oder in der Schweiz die Opposition vor allem auf der national-konservativen Seite manifestiert, ist in Frankreich oder in Schweden eine EU-kritische Linke aktiv (vgl. das Verfassungsreferendum in Frankreich oder die schwedische Abstimmung zur Einführung des Euro). Der Grund für diese Konstellation ist einleuchtend: In konservativen Kreisen Grossbritanniens oder der Schweiz fürchtet man eine &lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH" style=""&gt;zentralistische und regulierungsfreundliche Brüsseler Fuchtel für die &lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH" style=""&gt;(relativ) liberale nationale Wirtschaftspolitik, wogegen in Schweden oder Frankreich die Furcht vor einem durch Brüssel erzwungenen «Neoliberalismus» vorherrscht.&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH" style=""&gt;Auch im politischen Tagesgeschäft entstehen manchmal verblüffende Konstellationen. Ein aktuelles Beispiel sind &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Mitspracherechte von Aktionären börsenkotierter Unternehmen&lt;/span&gt;. Weil eine starke Minderheit von Aktionären an der Generalversammlung der Nestlé beinahe &lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH" style="font-weight: bold;"&gt;Peter Brabecks &lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH" style=""&gt; &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Doppelmandat &lt;/span&gt;vereitelt hätte, ist diese Frage wieder auf der politischen Tagesordnung. Wie immer dieses Doppelmandat einzuschätzen ist – die Konstellation kleine, arme, rechtlose Aktionäre gegen die Führungsclique des mächtigen Nahrungsmittelkonzerns musste ja jeden mitfühlenden Menschen auf die Seite der Aufständischen ziehen. Wenig erstaunlich ist daher, dass die SP Schweiz – nota bene eine Partei, die sich in ihrem Parteiprogramm für die Überwindung des Kapitalismus ausspricht – im Nachgang mehrere parlamentarische Vorstösse zur Stärkung der Aktionärsrechte ankündigt. Sozialdemokraten als Vorreiter der Rechte von Kapitalisten?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH" style=""&gt;Gleichzeitig spielt in Deutschland die rot-grüne Bundesregierung mit dem Gedanken, die Aktionärsrechte zu stutzen, nachdem sowohl der Vorstands- wie der Aufsichtsratsvorsitzende &lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH" style=""&gt;der &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Deutschen Börse&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH" style=""&gt;im Gefolge ihres vereitelten Übernahmeplans der Londoner Börse auf Druck zweier &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Hedge-Fonds&lt;/span&gt; den Sessel räumen mussten.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH" style=""&gt;Es ist halt alles eine Frage der Optik. Während der Chef der deutschen Sozialdemokraten &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Müntefering &lt;/span&gt;in den Aktionären auf Profit ausgerichtete Kapitalisten sieht, die sich wie Heuschrecken ihre Opfer aussuchen, diese aussaugen und danach weiterziehen, erliegt der Parteivorstand der SP der Unschuldigkeit des Begriffs «&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kleinaktionär&lt;/span&gt;». Angesichts der &lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH" style=""&gt;Marktkapitalisierung &lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH" style=""&gt;von Nestlé von über 100 Mrd. Fr. ist allerdings auch mancher Grossinvestor ein kleiner Fisch… Zauberwirkung entfaltet ebenfalls der Begriff &lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH" style=""&gt;«&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Aktionärsdemokratie&lt;/span&gt;», eigentlich nichts anderes als eine krude Plutokratie. &lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH" style=""&gt;Ob die SP da nicht einem Marekting-Trick der Kapitalisten aufgesessen ist?   &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH" style=""&gt;Immerhin sollte die Position der SP Schweiz positiv interpretiert werden: Vielleicht ist sie ja für einmal progressiver als die SPD und hat im Gegensatz zu dieser erkannt, dass auch unter SP-Wählern viele Kapitalbesitzer sind, die b&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH" style=""&gt;e&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH" style=""&gt;i ihrer Altersvorsorge nicht bloss auf die AHV setzen. Von hier wäre es jedenfalls nur noch ein kleiner Schritt zur Erkenntnis, dass der vielgeschmähte &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Shareholder-Value&lt;/span&gt; (vielleicht spräche man besser von &lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH" style=""&gt;«&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH" style=""&gt;Rentenwert&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH" style=""&gt;»&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH" style=""&gt;) durchaus auch ein &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Anliegen der Linken&lt;/span&gt; sein könnte – auch wenn dies manchmal zulasten der Arbeitnehmer geht.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH" style=""&gt;Das Beispiel zeigt, wie wichtig ein &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;von Ideologien freier Blick&lt;/span&gt; ist. Eine moralisch wertende Unterscheidung zwischen Arbeitern und Kapitalbesitzern à la Müntefering ist absurd, weil in einer modernen Gesellschaft zu ersterer vom Fliessbandarbeiter bis zum CEO eines börsenkotierten multinationalen Unternehmens alle möglichen Bevölkerungsschichten gehören, während letztere sowohl die Versicherten der beruflichen Vorsorge wie auch internationale Hedge-Fonds (an denen möglicherweise wiederum Pensionskassen beteiligt sind) umfasst. Wenn wirklich neue Regeln für die Organisation von börsenkotierten Unternehmen eingeführt werden sollen, so darf der Blickwinkel nicht ideologisch verstellt, aber auch nicht durch einen einzelnen gescheiterten Aktionärsaufstand gegen einen machthungrigen Verwaltungsrat motiviert sein.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH" style=""&gt;Was nämlich die beiden auf den ersten Blick diametral entgegengesetzten Positionen der SPD und der SP Schweiz eint, ist der &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wunsch nach staatlicher Regulierung&lt;/span&gt; – sei dies nun zugunsten oder zulasten der Aktionäre. Hier ist ernsthaft zu prüfen, ob bzw. welche Regelung einer freiheitlichen Wirtschaft dient. Schliesslich ist es jeder Pensionskasse unbenommen, auf den Kauf von Anteilen an Hedge-Fonds oder aber von Aktien von Firmen mit «schlechter» Corporate Governance zu verzichten. Wenn es wirklich stimmen sollte, dass Hedge-Fonds nur auf kurzfristigen Gewinn aus sind und dass Doppelmandate zu einer schlechteren Performance führen, so müsste eine solche Strategie &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;langfristig zu einer Traumrendite&lt;/span&gt; führen!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12019903-111685477533296068?l=rasum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rasum.blogspot.com/feeds/111685477533296068/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12019903&amp;postID=111685477533296068' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12019903/posts/default/111685477533296068'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12019903/posts/default/111685477533296068'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rasum.blogspot.com/2005/05/von-kapitalisten-und-kleinaktionren.html' title='Von Kapitalisten und Kleinaktionären'/><author><name>CAK</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04352582506187902812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12019903.post-111574716535702851</id><published>2005-05-10T19:42:00.000+02:00</published><updated>2005-07-30T10:18:46.073+02:00</updated><title type='text'>Abstimmungsstrategien</title><content type='html'>Immer häufiger liegen dem Schweizer Stimmbürger Varianten zur Abstimmung vor, d.h. er kann zugleich über &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;zwei unterschiedliche Vorlagen&lt;/span&gt; befinden. Beide Vorlagen werden dabei dem Status Quo gegenübergestellt. Weisen beide Vorlagen Ja-Mehrheiten auf, entscheidet eine &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Stichfrage &lt;/span&gt;darüber, welche der Vorlagen angenommen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Vergleich zu einer einfachen Abstimmung, bei der man sich bloss zwischen zwei Möglichkeiten entscheiden muss (was auch nicht immer einfach ist), komplizieren Variantenabstimmungen die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Entscheidsituation für den Stimmbürger&lt;/span&gt;. Diese soll nun kurz etwas erhellt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer eindeutige Vorlieben in bezug auf den Status Quo hat, für den ist abstimmen immer noch einfach:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;   &lt;li&gt;Wer den Status Quo vorzieht, der stimmt zweimal Nein, in der Stichfrage gibt er dem kleineren Übel der Vorzug.&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Wer den Status Quo ablehnt, der stimmt dagegen zweimal Ja und gibt in der Stichfrage seiner bevorzugten Variante die Stimme.&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt; Soweit scheint alles klar zu sein. Wie ist aber die Situation für den Stimmbürger, der eine der Vorlagen &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;maximal unterstützen&lt;/span&gt; bzw. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;unbedingt verhindern &lt;/span&gt;möchte?&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;   &lt;li&gt;Wer eine starke Präferenz für Vorlage A hat, wird sie selbstverständlich mit einem beherzten Ja unterstützen, ebenso wir er die Stichfrage zugunsten von A beantworten. Ist er zwischen Status Quo und Vorlage B unschlüssig, so muss er zudem die betreffende Frage mit «Nein» beantworten – um ein doppeltes Ja und damit einen möglichen Sieg von Vorlage B in der Stichfrage zu erschweren.&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Genau gleich stimmt, wer in erster Linie Vorlage B vermeiden möchte: Er stimmt bei der betreffenden Frage «Nein» und beantwortet auch die Stichfrage zuungunsten von B. Um der Vorlage B im Falle eines doppelten Ja Konkurrenz zu machen, wird er zudem Vorlage A unterstützen.&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt; Wie soll nun abstimmen, wer den Status Quo vorzieht, gleichzeitig aber Vorlage B ablehnt? Zweifellos verwirft er Vorlage B, ebenso beantwortet er die Stichfrage zugunsten von Vorlage A. Auf den ersten Blick scheint es für ihn naheliegend, A ebenfalls abzulehnen, da er den Status Quo ja vorzieht. Dieser Schluss ist jedoch voreilig. Schauen wir die Entscheidsituation etwas genauer an: Sein Votum für oder gegen Vorlage A ist natürlich nur bei Stimmgleichheit relevant und auch dann nur in folgenden zwei Fällen:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;   &lt;li&gt;Vorlage B erreicht weniger als 50% der Stimmen. In diesem Fall wird der Stimmbürger Vorlage A ablehnen (also ein doppeltes Nein einlegen), um den Status Quo zu erhalten.&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Vorlage B erreicht mehr als 50% der Stimmen und gleichzeitig fällt die Stichfrage zugunsten von Vorlage A aus. In diesem Fall ist es für den Stimmbürger optimal, Vorlage A die Stimme zu geben. Er verhindert damit die Annahme von Vorlage B.&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt; Das optimale Abstimmungsverhalten hängt offensichtlich von der Einschätzung der politischen Situation ab. Ist der zweite Fall wahrscheinlicher als der erste, so sollte der Stimmbürger mit den beschriebenen Präferenzen für A votieren, obwohl er eigentlich den Status Quo vorzieht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der aufmerksame Leser wird vielleicht gemerkt haben, dass der beschriebene zweite Fall aussergewöhnlich ist. Besteht überhaupt die Möglichkeit, dass Vorlage A bloss 50% der Stimmen aufweist, wenn Vorlage B mehr als 50% erhält und die Stichfrage zugunsten von A ausfällt? Die Antwort ist seit dem 18. Jh. bekannt und unter dem Begriff &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Condorcet-Paradox&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; &lt;/span&gt;bekannt: Solche und noch viel verblüffendere Ergebnisse sind im Falle von Abstimmungen mit mehreren Alternativen durchaus möglich. Dass dies nicht nur ein theoretisches Ergebnis ist, hat sich am 28. November 2004 bei einer Abstimmung im Kanton Bern wieder einmal bestätigt: Obwohl der Volksvorschlag zum Personalgesetz mit 50.6% Stimmen abgelehnt wurde, erzielte er in der Stichfrage mehr Stimmen (51.1%) als die Vorlage des Grossrats, die ihrerseits mit 51.6% angenommen wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der an sich erfreuliche Ausbau der demokratischen Mitbestimmung durch Variantenabstimmungen ist offensichtlich nicht ohne Pferdefüsse. Nicht dass auf solche Abstimmungen grundsätzlich verzichtet werden müsste – aber die strategischen Überlegungen, die der Stimmbürger anstellen muss, um seinen Willen kundzutun, zeigen, dass man wohl bereits an der Grenze des demokratisch Vertretbaren angelangt ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Sinne der politischen Aufklärung daher noch einmal eine kurze &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zusammenfassung &lt;/span&gt;der optimalen Strategie in Form eines Kochrezepts:&lt;br /&gt;&lt;ol&gt;   &lt;li&gt;Unproblematisch ist die Stichfrage: Geben Sie derjenigen Vorlage die Stimme, die Sie sich wünschen (bzw. als das kleinere Übel betrachten).&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Haben Sie eine starke Präferenz für den Status Quo, so stimmen Sie zweimal Nein.&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Sind Sie klar gegen den Status Quo, so schreiben Sie zweimal Ja.&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Finden Sie eine Vorlage besser als den Status Quo und auch besser als die Alternative? Geben Sie ihr die Stimme.&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Finden Sie eine Vorlage schlechter als der Status Quo und auch schlechter als die Alternative? Schreiben Sie ein klares Nein hin.&lt;/li&gt; &lt;/ol&gt; Haben Sie immer noch ein leeres Feld (mehr sollten es nicht sein), dann folgen Sie den nachstehenden Tips:&lt;br /&gt;&lt;ol&gt;   &lt;li&gt;Stimmen Sie Ja/Nein oder Nein/Ja (d.h. umgekehrt als in der Vorlage, zu der Sie bereits Stellung genommen haben), wenn Sie keine besondere Präferenz für oder gegen die verbleibende Vorlage haben (im Vergleich zum Status Quo).&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Ebenfalls Ja/Nein bzw. Nein/Ja stimmen Sie, wenn Sie ziemlich sicher sind, dass die von Ihnen bereits beantwortete Vorlage von der Bevölkerung angenommen wird.&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Ansonsten legen Sie – entsprechend Ihren Präferenzen – zweimal Ja bzw. zweimal Nein ein.&lt;/li&gt; &lt;/ol&gt; Viel Vergnügen bei der nächsten Abstimmung!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12019903-111574716535702851?l=rasum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rasum.blogspot.com/feeds/111574716535702851/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12019903&amp;postID=111574716535702851' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12019903/posts/default/111574716535702851'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12019903/posts/default/111574716535702851'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rasum.blogspot.com/2005/05/abstimmungsstrategien.html' title='Abstimmungsstrategien'/><author><name>CAK</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04352582506187902812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12019903.post-111506859761612474</id><published>2005-05-03T08:15:00.000+02:00</published><updated>2005-05-23T16:41:23.036+02:00</updated><title type='text'>Banale PISA-Studie?</title><content type='html'>«Banal» seien die Erkenntnisse der kantonalen Auswertung der PISA-Studie – so das Verdikt des &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Dachverbandes Schweizer Lehrerinnen und Lehrer &lt;/span&gt;(LCH). Dass die Schulstrukturen keinen Einfluss auf die Leistungsergebnisse hätten, überrascht die Lehrer nicht. «Das weiss die Bildungswissenschaft seit 30 Jahren», meint der Kommentar zum Bericht des Bundesamts für Statistik. Man reibt sich verwundert die Augen: Offenbar waren die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;permanenten Schulreformen&lt;/span&gt; der vergangenen 30 Jahre nicht nur unnötig (zu diesem Schluss mag man im Nachhinein durchaus kommen), nein, der Wissenschaft und dem LCH war von Beginn weg klar, dass Reformen nichts bringen würden. Wurden denn diese Reformen, z.B. die Abschaffung von Noten und Selektion, ganz gegen den Willen der Erziehungswissenschaft und der Lehrerschaft durchgeführt? Welche Leute sassen in den verantwortlichen Erziehungsdirektionen? Lauter Aussenseiter und Querdenker der etablierten Wissenschaft?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da auch scheinbar 30 Jahre alte Erkenntnisse bisweilen einer &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;empirischen Überprüfung&lt;/span&gt; bedürfen, wäre eine Bestätigung der Unerheblichkeit von Schulstrukturen dennoch wertvoll – wenn sich dieser Befund denn tatsächlich aus der PISA-Studie herleiten liesse (immerhin wurden ja statistisch signifikante Leistungsunterschiede zwischen den Kantonen ausgewiesen). Selbst wenn die banale Erkenntnis tatsächlich das einzige Resultat der Studie wäre, schiene das in die Studie investierte Geld gut angelegt. Schliesslich kostet die Umsetzung jeder (notwendigen oder überflüssigen) Schulreform ein Vielfaches. Zudem: Ein Blick auf die Ranglisten deutet darauf hin, dass besonders reformfreudige Kantone, deren Schulsystem bald einer Gesamtschule ohne Noten entspricht (Tessin, Waadt, Bern), in der Studie unterdurchschnittlich abgeschnitten haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie jede statistische Erhebung lässt sich auch die PISA-Studie &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;methodisch kritisieren&lt;/span&gt;. Ein Test, der international angelegt ist, ist sicher nicht das optimale Design für innerschweizerische Vergleiche. Wenn aber die Ergebnisse von &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;25'000 Schülern &lt;/span&gt;vorliegen, drängt sich eine kantonale Auswertung auf, schon nur, um feststellen zu können, dass die &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Diglossie &lt;/span&gt;in der Deutschschweiz kaum der Grund für die international nicht berauschende Lesefähigkeit der Schweizer Schüler sein kann – sonst müssten ja die Romands und Tessiner die Liste anführen.&lt;br /&gt;Die Stichprobe ist sicherlich zu gross, als dass «die Unterschiede lediglich den Grad der zufälligen Übereinstimmung zwischen dem real praktizierten Lehrplan und den Testaufgaben [abbilden]», wie der LCH befürchtet. Wie wäre denn sonst die Ähnlichkeit der Ranglisten in allen vier geprüften Bereichen zu erklären?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die PISA-Studie liefert &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;keine endgültigen Aussagen&lt;/span&gt;, das ist auch nicht ihr Ziel. Sie bedarf zweifellos der Ergänzung durch &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;qualitative Feldstudien&lt;/span&gt;, wie sie vom LCH propagiert werden. Unter methodischen Aspekten können derartige Feldstudien jedoch genauso kritisiert werden wie die PISA-Studie, schon nur darum, weil sie schwer zu vergleichen sind. Aber Vergleiche sind nicht das Anliegen des Verbandes; es könnten ja sonst 30 Jahre alte Erkenntnisse der Schulpädagogik untermauert werden. Gemäss der &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;verqueren Logik des LCH&lt;/span&gt; sollten offenbar am Anfang der Untersuchung die erwünschten Resultate stehen, beispielsweise dass eine höhere Besoldung für bessere Leistung sorgt. Hernach müssen solche Dogmen in Feldstudien erhärtet werden. Als unnütz abgelehnt werden dagegen quantitative Studien, die Gefahr laufen, zur banalen Erkenntnis zu führen, dass weder Reformeifer noch hohe Lehrerlöhne gute Leistungen garantieren können. Die Experten der OECD sollten den nächsten Test wohl nicht mehr in den Schweizer Schulstuben durchführen, sondern die Daten gleich direkt vom LCH beziehen. Dieser wird dann schon dafür sorgen, dass diese der pädagogischen Wahrheit entsprechen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12019903-111506859761612474?l=rasum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rasum.blogspot.com/feeds/111506859761612474/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12019903&amp;postID=111506859761612474' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12019903/posts/default/111506859761612474'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12019903/posts/default/111506859761612474'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rasum.blogspot.com/2005/05/banale-pisa-studie.html' title='Banale PISA-Studie?'/><author><name>CAK</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04352582506187902812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-12019903.post-111297539992435820</id><published>2005-04-09T02:47:00.000+02:00</published><updated>2005-05-23T16:43:47.630+02:00</updated><title type='text'>Der erste Eintrag</title><content type='html'>Nun bin ich also auch dem &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Blogger-Fieber&lt;/span&gt; erlegen. Die Idee einer &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Archivierung von Gedanken&lt;/span&gt; hat mich schon länger interessiert. Eigentlich ist es doch schade, dass Gedanken, die sich auf einmal in unserem Kopf festsetzen, weil man was gelesen, gehört, gesehen, erlebt hat, und die einen manchmal mehrere Tage nicht mehr loslassen, mit der Zeit dem Vergessen anheimfallen sollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dafür gäbe es natürlich auch das konventionelle Tagebuch, aber - und hier kommt das zweite Motiv ins Spiel - unser (oder mein?) &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Sendungsbewusstsein &lt;/span&gt;ist dafür wohl zu gross. Es könnte ja sein, dass andere gewisse Ideen aufnehmen oder, noch besser, mich zur &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Revision einer Auffassung&lt;/span&gt; bringen. Sollte dies der Fall sein, wäre das Ziel dieses Blogs erfüllt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/12019903-111297539992435820?l=rasum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://rasum.blogspot.com/feeds/111297539992435820/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=12019903&amp;postID=111297539992435820' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12019903/posts/default/111297539992435820'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/12019903/posts/default/111297539992435820'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://rasum.blogspot.com/2005/04/der-erste-eintrag.html' title='Der erste Eintrag'/><author><name>CAK</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04352582506187902812</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry></feed>
